Spurlautprüfung mit Kinderbetreuung am 9.4.2017 in Unterschefflenz

eine nicht alltägliche Prüfung

Spurlautprüfung mit meinem Dackel und meinen zwei Kindern (4 und 6) stand am 9.4.2017 auf dem Programm.  Eine einfache Übung, dachte ich in meinem "jugendlichen" Leichtsinn.

Der Morgen begann für uns vier früh... 235 km bzw. 2,5 Std. Fahrzeit lagen vor uns, bevor wir in Unterschefflenz eintreffen würden. Also... Aufstehen um 5... Picknick, Trinken, Malsachen und Spiele packen und auf gings... Nach einer unproblematischen Fahrt trafen wir auch pünktlich in Unterschefflenz ein. Meine erste Frage: " Darf ich meine Kinder mit reinbringen (in die Gaststätte)" sorgte schon für große Augen. Auf meine Frage nach dem Ablauf der Prüfung rutschte mir dann doch das Herz ein bisschen in die Hose, als ich erfuhr, dass der Tag als "ganztägiger" Marsch - je nach Hasenverfügbarkeit - ausgelegt sein könnte.

Mein "genialer Plan" war nämlich gewesen, meine beiden Kinder im Auto mit Spielen und Picknick "in der Nähe" zurückzulassen, was angesichts der immer wärmer werdenden Temperaturen so gut wie ausgeschlossen war.

Der gute Zuspruch von allen Seiten "das kriegen wir schon hin" ließ mich wieder Hoffnung schöpfen.

Also... zunächst Schussfestigkeitsprüfung... leichte Übung, da alle Mitprüflinge von einem Punkt aus losgingen und nicht weit laufen mussten... Prima dachte ich mir, dass wird doch was...

Dann gings ins Feld. Tapfer marschierten meine Kinder an meiner Seite durch Gras, Rapsfelder, Klee und sonstige Bepflanzungen, während wir nach Hasen suchten.

Die durch den Tau sofort nass gewordenen Schuhe wurden durch das Beobachten von aufgemachten Hasen und auch Rehen schnell vergessen. Die Sonne und die Temperatur stieg und mein vierjähriger Sohn wechselte auf meine Schultern, während meine Tochter bei den anderen "Mitmarschierern" abwechselnd eine helfende Hand erhielt. Doch irgendwann waren meine Schultern erschöpft, die helfenden Hände müde und beide Kinder so platt, dass nur noch ein fahrender Untersatz half... So wechselten die Kinder ins Begleitfahrzeug des Revierleiters Herr Sander, welcher sich bestens um die beiden kümmerte. Sogar die an der Gaststätte zurückgelassenen Spiele wurden organisiert.

Am Ende des Tages stand zu Buche:
Eine bestandenen Spurlautprüfung und das Wissen, dass dieser Tag so ohne die Unterstützung aller Anwesenden und das Sorgen um meine Kinder nicht möglich gewesen wäre.

Mein Dank gilt allen, die sich so lieb um meine Kinder gekümmert haben.